Versteigerungs- und Verkaufsbedingungen.

 
Die Versteigerung erfolgt –freiwillig- in fremden Namen und für fremde Rechnung in Euro gegen sofortige Barzahlung.

Die Sachen werden ohne Gewährleistung des Auftraggebers und des Versteigerers für deren Beschaffenheit, Güte oder Vollständigkeit versteigert. Die nach bestem Wissen vorgenommenen Katalogbeschreibungen sind keine zugesicherten Eigenschaften gem. §§ 459 ff. BGB. + §§ 445, 474 Abs. 1
Die bezeichneten Gegenstände werden verkauft, wie besichtigt und stehen oder liegen. Transport- De- Montagekosten gehen zu Lasten des Käufers. Die Gefahr geht sofort mit Abschluß des Kaufvertrages –also Zuschlag- auf den Käufer über.

Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Wiederholen des Höchstgebotes kein höheres Gebot abgegeben wird. Der Versteigerer kann sich im Namen des Auftraggebers den Zuschlag vorbehalten oder verweigern. Wenn mehrere Personen zugleich dasselbe Gebot abgeben und nach dreimaligem Aufruf kein Mehrgebot gemacht wird, entscheidet das Los über den Zuschlag. Kann eine Einigung über den Zuschlag nicht sofort erzielt werden, so wird der Gegenstand noch mal versteigert

Der Versteigerer hat das Recht, in Ausnahmefällen, Positionen aus der Versteigerungsliste, außerhalb der Reihenfolge zu versteigern, zusammenzuziehen oder zu teilen.
Der Versteigerer ist ermächtigt, alle Rechte des Einlieferers aus seinen Verträgen und aus den Zuschlägen in eigenem Namen geltend zu machen

Der Zuschlag verpflichtet zur Annahme. Das Eigentum geht erst mit der Zahlung des vollen Kaufpreises, die Gefahr gegenüber jeglichem Schaden bereits mit dem Zuschlag auf den Käufer über.

Wird ein Zuschlag unter Vorbehalt ( UV ) erteilt, ist dieser für den Käufer 14 Tage bindend, wenn kein höheres Gebot eingeht. Der Versteigerer ist an das Gebot nicht gebunden.
Kaufgelder = Zuschlagpreis ( Netto ) + 15 % Aufgeld +16 % Mehrwertsteuer sind sofort nach Zuschlag an den Versteigerer zu zahlen. Bei Verzögerung haftet der Käufer für alle danach entstehenden Schäden. Eine Stundung des Kaufpreises ist nicht möglich
Wird die Zahlung nicht sofort an den Versteigerer geleistet oder die Abnahme verweigert, so findet die Übergabe der Sachen an den Käufer nicht statt. Der Käufer geht vielmehr seiner Rechte aus dem Zuschlag verlustigt und der Gegenstand kann auf seine Kosten noch mal versteigert werden. In diesem Fall haftet der Käufer für den Ausfall, dagegen hat er auf einen Mehrerlös keinen Anspruch von weiteren Geboten kann er ausgeschlossen werden.

Eine schriftliche Gebotsabgabe mit verbindlicher Preisangabe und rechtsverbindlicher Unterschrift kann bis zum Tage der Versteigerung abgegeben werden.

Personen, die gewerbsmäßig das Bieten für andere übernehmen, oder sich dazu anbieten, ist der Zutritt zur Besichtigung und Versteigerung nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Versteigerers gestattet. Auch sie bieten und kaufen dem Versteigerer gegenüber stets auf eigene Rechnung und können sich nicht darauf berufen, für andere gehandelt zu haben .

Die Kaufgelder, Kaufgeldrückstände sowie Nebenleistungen kann der Versteigerer in eigenem Namen einziehen und einklagen.

Gedeckte Schecks werden akzeptiert. Sollte jedoch ein eingereichter Scheck nicht eingelöst werden, betrachte ich dieses als vorsätzlichen Betrug und erstatte ohne weiter Frist eine Betrugsanzeige.

Die Abholung der Gegenstände kann nach vollständiger Bezahlung erfolgen. Bei Zahlung mit Scheck, kann die Demontage und Abholung erst nach vorbehaltloser Gutschrift des Scheckbetrages erfolgen.

Durch die Abgabe eines Gebotes oder Erteilung eines schriftlichen Kaufvertrages, erkennt der Käufer die vorstehenden Bestimmung an.

Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist der Sitz des Gewerbebetriebes des Versteigerers.